2 – Regionale Flüchtlingseinrichtungen

Auf dem Gebiet unserer Gemeinde und Pfarrei gibt es eine Reihe von Flüchtlingseinrichtungen und Erstaufnahmelagern. Einige von deren größeren haben wir nachfolgend nach Stadtteilen sortiert aufgelistet. Es finden sich z. T. auch schon Hinweise auf Organisationen, die sich dort besonders engagieren. Diese stellen oft auf ihrer Homepage weitere Informationen zur Verfügung und nennen Ansprechpartner, wenn man dort ehrenamtlich mithelfen will. 

Bergstedt: 

  • Volksdorfer Grenzweg, 8 Häuser:
  • betreut vom „Freundeskreises Wohnen und Asyl am Volksdorfer Grenzweg“
    (freundeskreis-bergstedt.de) mit umfangreichen Infos zu den verschiedenen Gruppen und geplanten Aktivitäten.

Bramfeld:

  • Steilshooper Allee, 216 Bewohner

Farmsen:

  • August-Krogmann-Straße, 350 Bewohner, davon 28 in Containern
  • August-Krogmann-Straße II, 520 Bewohner
  • Geist engagiert sich mit „Stoffe und Wolle“
  • Ansprechpartner: Karin Heimer (Tel.: 643 5642), Sabine Liedtke (Tel: 64505850), Heike Schmüser (Tel.: 468 62724)
  • Richtung Berne soll eine Unterkunft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge entstehen.

Meiendorf: 

  • In Meiendorf wird ab Dezember die zentrale Erstaufnahme (ZEA) aller nach Hamburg kommenden Flüchtlinge Sie löst die bisherige (völlig überlastete und zu kleine) ZEA in der Harburger Poststraße ab. Hierzu wird die bisherige Erstaufnahmeeinrichtung im Bargkoppelweg 66a mit ca. 700 Plätzen umstrukturiert. Es sollen dort (ZEA1) künftig pro Tag ca. 500 – 1000 Flüchtlinge erstregistriert und ggf. notfallversorgt werden Der Aufenthalt dort soll auf max. 48 Std. begrenzt bleiben. Als passagerer Aufnahmepuffer dient der Bargkoppelweg 60, mit einer Kapazität für weitere ca. 800 Flüchtlinge. Im Rahmen dieser Erstregistrierung wird entschieden, welche der Flüchtlinge in Hamburg bleiben und welche auf weitere Bundesländer verteilt werden (im Sept. wurden bspw. ca. 72 % der in HH angekommenen auf andere weiterverteilt)
  • Diejenigen, die in HH bleiben, werden in die Einrichtung im Bargkoppelstieg 10 – 14 (ZEA2) aufgenommen. Dort werden binnen max. 2 – 5 Tage weitere, v.a. medizinische Untersuchungen durchgeführt und über die dezentrale Einrichtung in Hamburg entschieden, in der sie dann in der Regel bis zum Abschlusss ihres Asylverfahrens – idealerweise max. 6 Monate – verbleiben.
  • Eine dieser dezentralen Einrichtungen wird derzeit im alten Praktiker-Baumarkt am Hellmersberger Weg 31 hergerichtet (Brandschutz, Sanitärbereiche, Aufteilung in Kompartimente) mit einer geplanten Kapazität für ca. 800 Bewohner. Hierhin soll auch ein Teil der derzeit noch im Bargkoppelweg als dezentraler Einrichtung untergebrachten Flüchtlinge umziehen.
  • Diese neue, ca. ab Dezember in Betrieb gehende Einrichtung wird von der AWO betreut. Priorität sollen zunächst Angebote zur Tagesstrukturierung für die Bewohner haben. Hierfür sollen 13 Sozialarbeiter zur Verfügung stehen, die von weiteren 7 Verwaltungskräften und 7 Kräften für Technische Dienste unterstützt werden.
  • Dennoch wird die AWO auch hier auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen sein. Hierzu soll kurzfristig ein runder Tisch für den Dialog mit freiwillig Engagierten eingerichtet werden. Möglicherweise bietet sich hier eine Gelegenheit, uns seitens unserer Gemeinde Heilig Kreuz intensiver zu engagieren.
  • Daneben hat die Initiative meiendorf-hilft.de ihre Unterstützung bereits im Bargkoppelweg aufgenommen und bietet viele Einstiegsmöglichkeiten für Unterstützer auf ihrer Homepage. Sie hat neuerdings im alten Schlecker-Markt, Spitzbergenweg 15, eine Kleiderkammer aufgemacht (Di 10.00 – 13.00, Do 15.30 – 18.00, Sa 10.30 – 13.00), die auch stundenweise Helfer sucht.

Ohlstedt: 

  • Zeltdorf auf dem Ohlstedter Platz, Kleiderkammer Bergstedter Stadtteilschule,
  • Es gibt einen Initiativkreis für das Zeltdorf, die ev. Gemeinde ist aktiv
  • ohlstedt-hilft.de : Frau Britta Freith: 01578-6084177

Poppenbüttel:

  • Poppenbüttler Weg, 312 Bewohner
  • Ohlendieksredder, wohl geplant ab Sept?, Initiativkreis im Aufbau

Rahlstedt:

  • Geplant ab Mitte 2016: „Öffentliche Unterkunft“ an der Sieker Landstraße, Wohnhaus, 65 Wohnungen, 270 Personen
  • Rahlstedter Str. 8: 120 Flüchtlinge, seit dem Sommer 2014 : keine Zwischenfälle, 70 Kinder, alle in Schulen und Kindergärten. Zur Zeit ehrenamtlich betreut vom „Runden Tisch Rahlstedt“ (Initiative der evang. Gemeinde)
  • Kontakt:
    Tel: Regina Heyder/ Michael Stengel: 040 – 677 15 75
    E-Mail:   reginaheyder@kirche-alt-rahlstedt.de
    (Diese sind auch Ansprechpartner für eine neue Betreuungsgruppe für die Sieker Landstrasse)

Volksdorf:

  • Waldweg 185, 168 Bewohner
  • betreut von
    FREUNDESKREIS FÜR ASYLBEWERBER e.V.
    c/o Eva Lehmann
    Auf dem Pfahlt 3a, 22359 Hamburg
    Tel:  040-533 04 663
    E-Mail: bach@gmx.de

Hamburg gesamt

Ein guter Überblick über die wichtigsten Standorte von Flüchtlingseinrichtungen in ganz Hamburg, nämlich alle die von „fördern & wohnen“ betreut werden (und das sind z.Zt. ca. 90% der Einrichtungen), findet sich unter http://foerdernundwohnen.de