Flüchtlingsarbeit

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Das Richard-Remé Haus in der Farmsener Landstraße, in dem besonders schutzbedürftige Flüchtlinge insbesondere Schwangere und Mütter mit Kleinkindern untergebracht sind, sucht ein gut erhaltenes kleines Sofa. Meldungen bitte im Pfarrbüro oder per mail an fluechtlingsarbeit@heilig-kreuz-volksdorf.de

Am 9. April: gewährt die Caritas wieder einen „Einblick in die Flüchtlingsarbeit“. Viele Menschen sind bereit sich für Flüchtlinge zu engagieren, weil ihr Schicksal sie bewegt und sie helfen möchten. Nach der positiven Resonanz auf die Informationsveranstaltungen „Mit der Flüchtlingsarbeit beginnen“ im vergangenen Jahr möchte der Caritasverband Hamburg erneut die Gelegenheit anbieten sich zu informieren und vernetzen. Der Tag ist offen für Personen jeglicher Herkunft und organisatorischer Einbindung. Herzlich eingeladen sind alle Aktiven und solche, die es werden wollen. (Flyer) 

Am 11. April findet im Haus der Caritas – Danziger Str. 66. Ein Vernetzungstreffen der AG – Kath. Flüchtlingsarbeit statt (18.00 – 20.00). Bei diesem Treffen soll es neben anderem, um die Prävention bei den Freiwilligen in der Flüchtlingsarbeit gehen. Wir wollen Wege überlegen, wo Präventionsschulungen sinnvoll und erforderlich sind, was die kirchliche Fachstelle dazu beitragen kann; daneben geht es um die Vorstellung des erweiterten Angebotes der Caritas durch neue Mitarbeiter, sowie den Austausch der Initiativen in den Gemeinden und Verbänden in der Stadt Hamburg

1  Übersicht

Auch wir in der Gemeinde Heilig Kreuz möchten einen Beitrag leisten, Flüchtlingen, die aus welchen Gründen auch immer Quartieren und Erstaufnahmeeinrichtungen auf dem Gebiet unserer Gemeinde und Pfarrei zugeteilt wurden, eine menschenwürdige Aufnahme und Unterstützung und Hilfe beim Notwendigsten zukommen zu lassen. Darüber hinaus wollen wir Ihnen – soweit es in unseren Möglichkeiten steht – das Gefühl geben, hier erst einmal in Sicherheit und angenommen zu sein. Mit Zeichen und Gesten unserer Solidarität möchten wir ihnen helfen, leichter in unserem Land zurechtzukommen und schrittweise Ängste und Gefühle der Fremdheit abzubauen. Auch wir möchten dabei lernen, uns mehr zuzutrauen, eigene Unsicherheiten im Umgang mit Menschen anderer Kulturkreise zurückzustellen und diese Begegnungen als Bereicherung unseres Erfahrungshorizontes zu erleben. 

Wir sind nicht allein
Wir sind mit diesem Anliegen aber Gott sei Dank nicht allein! Sowohl in den anderen Gemeinden unserer Pfarrei, als auch auf Pfarreiebene gibt es weitere Initiativen. Auch viele unserer evangelischen Nachbargemeinden sind bereits in vielen Einrichtungen mit Projekten tätig. Nicht zuletzt gibt es in Rahlstedt und den Walddörfer gut strukturierte kommunale Initiativen, die wertvolle Arbeit leisten. Wir müssen das Rad also nicht neu erfinden und können uns in vielerlei Hinsicht auch an diese Initiativen anschließen bzw. von Erfahrungen und Ideen dieser Initiativen profitieren.

Wir haben einen ersten Überblick über die Flüchtlingseinrichtungen in unserer Region und die sich dort engagierenden Initiativen unter Punkt 2 zusammengestellt. 

Was können wir/Sie tun
Es gibt immer wieder konkrete Spendenbedarfe: Neue Einrichtungen werden mit Flüchtlingen belegt, neue gute Ideen von uns oder regionalen Partnern in der Flüchtlingsarbeit erfordern entsprechendes Material, plötzliche Mangelsituationen müssen schnell und unbürokratisch behoben werden. Entsprechende Bedarfe, die uns zu Ohren kommen stellen wir unter AKTUELLES zusammen. Wir werden hierfür auch kurzfristige Aufrufe über unsere VERMELDUNGEN in den Gottesdiensten  nutzen.

Daneben gibt es die Kleiderkammer im alten Schlecker-Markt am Spitzbergenweg, die von Meiendorf-hilft ( http://www.meiendorf-hilft.de ) (Di 10.30-13.00, Do 15.30-18.00, Sa 10.30-13.00) betrieben wird und die für Hamburg zentrale Kleiderkammer Messehallen ( http://zusammenschmeissen.de ). Aber bitte beachten Sie DRINGEND: Die Kleiderkammern quellen teilweise über und dennoch fehlt es an wichtigen Dingen! Daher kann es nicht darum gehen, dass jeder einfach mal zu Hause „ausmistet“, sondern wir sollten uns danach richten, was gebraucht wird! Informieren Sie sich bitte vorher unter den genannten Internetadressen, was wirklich gebraucht wird! Für bestimmte Kleidung/Sachspenden gibt es einen expliziten Annahmestopp!!!

Für diejenigen, die sich darüber hinaus in konkreten Projekten persönlich engagieren möchten, haben wir zur Erleichterung des Einstiegs eine kleine Auswahl von Möglichkeiten unter Konkrete Projekte  (Punkt 3) zusammengestellt. Dies kann allerdings nur eine erste und sehr begrenzte Auswahl sein, auf die wir im Rahmen unserer bisherigen Informationssammlung zu konkreter Mitarbeit in unserer Region gestoßen sind, die die Möglichkeiten persönlichen Engagements aber keineswegs ausschöpft. Bitte schauen Sie sich daher insbesondere auch auf den Internetseiten der in unserer Region tätigen Initiativen um und kontaktieren Sie ggf. die dort genannten Ansprechpartner.

Für diejenigen, die die Flüchtlingsarbeit eher mit Geldspenden unterstützen möchten, haben wir auch eine Reihe von Spendenmöglichkeiten (Punkt 4) zusammengestellt.

Eher schwierig scheint es derzeit noch zu sein, wenn Menschen privaten Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung stellen wollen. Dies hat verschiedene Gründe. Einige orientierende Basisinformationen haben wir hierzu unter Privater Wohnraum  (Punkt 5) zusammengestellt.

Darüber hinaus haben wir weitere Themen und Links (Punkt 6) mit Ansprechpartnern, Informationsquellen und einigen Broschüren bspw. zu den Grundzügen des Asylverfahrens oder die Orientierungshilfe der Caritas im Erzbistum Hamburg zur Flüchtlingsarbeit zusammengetragen.

Alle diese Hinweise können nicht umfassend oder gar abschließend sein. Sie sollen Menschen, die einen Einstieg in die Unterstützung von Flüchtlingen suchen, vielmehr eine erste Übersicht über Anlaufstellen, Projekte und Möglichkeiten des Engagements geben. Wegen der Dynamik der Arbeit und den laufend neuen Herausforderungen, mag auch die eine oder andere Information rasch überholt sein oder der ein oder andere Link nicht mehr funktionieren, auch wenn wir uns bemühen, die zusammengetragenen Informationen so aktuell wie möglich zu halten. Wir wären Ihnen für entsprechende Hinweise stets dankbar.

Wir freuen uns aber auch für ergänzende Hinweise, Adressen, Projekte und Projektideen aus und für unsere Region, um diese Seite immer wieder aktuell zu halten, aktuelle Hilfsbedarfe bekannt machen und möglichst vielfältige Optionen der Hilfe für Flüchtlinge vor Ort aufzeigen zu können.

Sie erreichen uns am besten per E-Mail über unsere gemeinsame Adresse:
fluechtlingsarbeit@heilig-kreuz-volksdorf.de

Für den Arbeitskreis Flüchtlinge in der Gemeindekonferenz
Petra Eickers, Carola Engel, Andrea und Norbert Lübke